COACHING FÜR SCRUM TEAMS

Coaching für SCRUM Teams

Konfliktfähigkeit oder der optimale Umgang mit Unterschiedlichkeiten

Erfolgreiche Scrum Teams, sind sich darüber bewusst, dass neben den Sachthemen permanent Beziehungsthemen im Raum sind. Widersprüche, Konflikte und Fehler sind in agilen Teams als „Störungen“ willkommen. Sie zeigen Veränderungspotentiale auf, geben wichtige Informationen über noch nicht berücksichtigte Bedürfnisse und sind damit eine Chance für Entwicklung im Scrum Team. Es gibt keinen Schuldigen oder Unschuldigen, sondern nur Beteiligte an einer Situation. Jeder hat seinen Anteil daran und daher auch die Möglichkeiten, etwas zu verändern. Erfolgreiche Teams haben eine gesunde Streitkultur entwickelt, gehen konstrukiv mit Unterschiedlichkeiten im Team um und pflegen eine wertschätzende und zielführende Kommunikation.

Beispielhaftes Format für ein Coaching in einem Scrum Team

Jedes Teamcoaching erfordert ein maßgeschneidertes Vorgehen. Der aktuelle Anlass, die anstehenden Herausforderungen und die Ziele des Teams sind die Grundlage zur Gestaltung eines Teamcoachings. Eine sorgfältige Auftragsklärung ist die Grundlage für das Konzept. Im Teamcoaching setze ich kompetenzaktivierende Methoden ein, die den Dialog im Team fördern.

Konfliktfähigkeit gemeinsam weiter entwickeln

Hypnosystemisch gesehen haben wir Menschen kein statisches Ich, sondern unterschiedliche innere Strebungen (Egostates, innere Teammitglieder), mit denen wir uns in manchen Situationen gerne verwechseln. Im Laufe unseres Lebens geraten wir alle unweigerlich in mehr oder weniger massive Konfliktsituationen  (mit uns selbst und/oder anderen in seinen Beziehungssystemen, ob privat oder beruflich). Bei Konflikten gibt es jeweils mindestens zwei oder mehrere Parteien (durchaus auch oft in unserem inneren Erleben), die ihre Interessen, Werte, Wünsche etc. als unvereinbar erleben, sich dabei aber gerade für die Erreichung ihrer Ziele irgendwie abhängig voneinander wahrnehmen.

Die meisten Menschen reagieren zunächst mit Lösungsversuchen, die intensive „Entweder-Oder“-Muster beeinhalten (Schwarz-Weiß-Denken). Wenn Konflikte erlebt werden, verändert das sofort (ob man will oder nicht) auf unwillkürlicher, oft auch unbewusster Ebene das Erleben der Beteiligten. Im Laufe der Evolution angelegte uralte Reaktionsmuster in unserem limbischen System (wie z.B. Kampf, Flucht, Erstarrung etc.) springen in einem Konflikterleben automatisch an. Dieses Erleben ist in der Regel so intensiv, dass wir uns mit mit unserem „Konflikt-Ich“ verwechseln und in einer Art und Weise denken, fühlen und handeln, die mit unserem „Kompetenz-Ich“ nicht allzuviel zu tun hat. So können sich schnell destruktive Prozesse entwickeln und die Fronten verhärten, die die Möglichkeiten der Kooperation oder eines konstruktiven Kompromisses im Sinne einer win-win-Situation für die Beteiligten blockieren können.

Auch in sogenannten inneren Konflikten kann es zu sehr destruktiven Eskalationen kommen, die dann mit gravierenden Symptomentwicklungen einhergehen können. In beiden Bereichen (innerliche, soziale Konflikte) wird dies meist begleitet von destruktiven Abwertungsprozessen, sich selbst oder Anderen gegenüber (Gunther Schmidt)

 

Sowohl für innere Konflikte als auch in der Rolle als Teammitglied wird im Seminar in Theorie und in vielen praktischen Erfahrungsmöglichkeiten vermittelt:

 

Seminarziele:
– Eigene Konfliktmuster erkennen
– Optimales persönliches Erleben und Kommunikation aufbauen
– Blick schärfen für Regelungen und Kommunikationsmuster in Organisationssystemen, die Konflikte begünstigen
– Konflikte als Informationen nutzen, um konstruktive Regelungen im betreffenden System aufzubauen

Methodik:
Theorie, Selbstreflexion, Übungen

 

Sie haben Fragen?
Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail an info@claudia-feldner.de oder rufen Sie mich an Telefon 0228 – 24 00 26 18

 

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TSystemischer Coach
Personal- und Organisationsentwicklerin
Bonn