EINZELCOACHING

Coaching für Fach- und Führungskräfte

Im Laufe unseres Berufslebens geraten wir alle unweigerlich in mehr oder weniger massive Konfliktsituationen. Bei Konflikten gibt es jeweils mindestens zwei oder mehrere Parteien (durchaus auch in unserem inneren Erleben), die ihre Interessen, Werte, Wünsche etc. als unvereinbar erleben, sich dabei aber gerade für die Erreichung ihrer Ziele irgendwie abhängig voneinander wahrnehmen.

Die meisten Menschen reagieren zunächst mit Lösungsversuchen, die intensive „Entweder-Oder“-Muster beeinhalten (Schwarz-Weiß-Denken). Wenn Konflikte erlebt werden, verändert das sofort (ob man will oder nicht) auf unwillkürlicher, oft auch unbewusster Ebene das Erleben der Beteiligten. Im Laufe der Evolution angelegte uralte Reaktionsmuster in unserem limbischen System (wie z.B. Kampf, Flucht, Erstarrung etc.) springen in einem Konflikterleben automatisch an. Dieses Erleben ist in der Regel so intensiv, dass wir uns mit mit unserem „Konflikt-Ich“ verwechseln und in einer Art und Weise denken, fühlen und handeln, die mit unserem „Kompetenz-Ich“ nicht allzuviel zu tun hat. So können sich schnell destruktive Prozesse entwickeln und die Fronten verhärten, die die Möglichkeiten der Kooperation oder eines konstruktiven Kompromisses im Sinne einer win-win-Situation für die Beteiligten blockieren können.

Auch in sogenannten inneren Konflikten kann es zu sehr destruktiven Eskalationen kommen, die dann mit gravierenden Symptomentwicklungen einhergehen können. In beiden Bereichen (innerliche, soziale Konflikte) wird dies meist begleitet von destruktiven Abwertungsprozessen, sich selbst oder Anderen gegenüber (Konflikterleben nach Gunther Schmidt).

 

Konfliktfähigkeit weiter entwickeln

bedeutet in den meisten Fällen zunächst

  • die eigenen, unwillkürlichen Konfliktmuster kennen lernen