SEMINAR

Führungskräfteseminar in Bonn

„Kompetenter Umgang mit Konflikten“

Hypnosystemisch gesehen haben wir Menschen kein statisches Ich, sondern unterschiedliche innere Strebungen (Egostates, innere Teammitglieder), mit denen wir uns in manchen Situationen gerne verwechseln. Im Laufe unseres Lebens geraten wir alle unweigerlich in mehr oder weniger massive Konfliktsituationen  (mit uns selbst und/oder anderen in seinen Beziehungssystemen, ob privat oder beruflich). Bei Konflikten gibt es jeweils mindestens zwei oder mehrere Parteien (durchaus auch oft in unserem inneren Erleben), die ihre Interessen, Werte, Wünsche etc. als unvereinbar erleben, sich dabei aber gerade für die Erreichung ihrer Ziele irgendwie abhängig voneinander wahrnehmen.

Die meisten Menschen reagieren zunächst mit Lösungsversuchen, die intensive „Entweder-Oder“-Muster beeinhalten (Schwarz-Weiß-Denken). Wenn Konflikte erlebt werden, verändert das sofort (ob man will oder nicht) auf unwillkürlicher, oft auch unbewusster Ebene das Erleben der Beteiligten. Im Laufe der Evolution angelegte uralte Reaktionsmuster in unserem limbischen System (wie z.B. Kampf, Flucht, Erstarrung etc.) springen in einem Konflikterleben automatisch an. Dieses Erleben ist in der Regel so intensiv, dass wir uns mit mit unserem „Konflikt-Ich“ verwechseln und in einer Art und Weise denken, fühlen und handeln, die mit unserem „Kompetenz-Ich“ nicht allzuviel zu tun hat. So können sich schnell destruktive Prozesse entwickeln und die Fronten verhärten, die die Möglichkeiten der Kooperation oder eines konstruktiven Kompromisses im Sinne einer win-win-Situation für die Beteiligten blockieren können.

Auch in sogenannten inneren Konflikten kann es zu sehr destruktiven Eskalationen kommen, die dann mit gravierenden Symptomentwicklungen einhergehen können. In beiden Bereichen (innerliche, soziale Konflikte) wird dies meist begleitet von destruktiven Abwertungsprozessen, sich selbst oder Anderen gegenüber.

 

Sowohl für innere Konflikte als auch in der Rolle der Führungskraft wird im Seminar in Theorie und in vielen praktischen Erfahrungsmöglichkeiten vermittelt:

• wie man seine eigenen unwillkürlichen Muster in Konfliktsituationen gut erkennen
• und sich eine optimale innere und äußere Erlebnisposition aufbauen kann, aus der man sehr gut seine Interessen und Anliegen wirksam kommunizieren kann
• und wie man gleichzeitig mit Achtung und Wertschätzung auf die unterschiedlich bleibenden Anliegen und Haltungen reagieren kann und dabei doch seine eigene Position kraftvoll vertreten kann
• Wie man dafür optimal hilfreiche Kommunikationsprozesse und Beziehungsverhalten gestalten kann

Seminarziele:
– Eigene Konfliktmuster erkennen
– Optimales persönliches Erleben und Kommunikation aufbauen
– Blick schärfen für Regelungen und Kommunikationsmuster in Organisationssystemen, die Konflikte begünstigen
– Konflikte als Informationen nutzen, um konstruktive Regelungen im betreffenden System aufzubauen

Methodik:
Theorie, Selbstreflexion, Übungen

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TSystemischer Coach
Personal- und Organisationsentwicklerin
Bonn